We Believe in Freedom – Do We?

Mein erstes Smith-Semester biegt in die Zielgerade ein und die Stresslevel schnellen in die Höhe. Aber guess what, unglaublich aber wahr, draussen dreht sich die Welt weiter.

Während sich die Nachrichten aus Amerika seit zwei Tagen vorwiegend um die erschreckenden Enthüllungen über die “advanced interrogation methods” der CIA drehen, sind die Erschießungen von zahllosen Afroamerikanern ohne ersichtlichen Grund durch die Polizei weiterhin ein virulentes Thema hier am College und in den USA im allgemeinen. Seit der Entscheidung der Ferguson-Jury, Darren Wilson, den Mörder Browns, nicht anzuklagen und meinem letzten Blog zu dem Thema hat sich einiges getan. Weitere, fragwürdige Details aus der „Entscheidungsfindung“ der Jury sind aufgetaucht. Wie etwa die Debatte um „Witness No. 40“, die behauptet Brown in einer bedrohlichen Pose vor Polizist Wilson beobachtet zu haben. Der linke Fernsehsender msnbc veröffentlichte einen ihrer Tagebucheinträge, der belegen soll, dass sie tatsächlich zur Tatzeit Zeugin des Geschehens gewesen sein konnte. Dieser Tagebucheintrag wirkt jedoch so fingiert, dass man kein Profiler sein muss, um ihn in Frage zu stellen. Ausserdem hatte Witness No. 40 wiederholt mit rassistischen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht und ihr Auto, mit dem sie angeblich am Tatort vorbeifuhr, wurde dort nie gesichtet. Dies wirft Fragen auf in einem Land, dass über omnipräsente Überwachungskameras – CCTV – verfügt. Und die zweifelhaften Gestalt Witness 40 ist nur ein Fragezeichen, das der Prozess der Ferguson-Jury aufwirft.

(Hier mehr zu Witness No 40: http://www.msnbc.com/all-in/watch/ferguson–was-witness-40-even-there–369446467820)

Abgesehen davon, erlebe ich hier hautnah, wie ein Land und seine – vermeintliche – intellektuelle Elite von morgen versucht, Antworten zu finden. Antworten darauf, wie man mit dem immer noch erschreckend grassierenden Rassismus im Land umgehen kann. Wieso es in einem Land mit einem schwarzen Präsidenten soweit kommen konnte, dass 12-jährige Kinder – wie im Falle von Tamir Rice – erschossen werden. Wie Männer erwürgt werden, da sie angeblich unversteuerte Zigaretten verkauften, wie im Falle Eric Garners. Und wie Michael Brown, ein 17-jähriger unbewaffneter Junge erschossen und sein Mörder nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Und auch die Kontroverse um die, mindestens ungeschickte, College-Präsidentin Kathleen McCartney geht in eine neue Runde. Die neueste spielte sich auf Fox News ab. In einer e-Mail an alle Studenten hatte sie Unterstützung für die #blacklifesmatter Kampagne zeigen wollen, schrieb jedoch versehentlich #alllifesmatter. Was hier als ein weiterer ihrer vielen Fauxpas im Umgang mit Rassismus gewertet wurde, feierte Fox News: denn „all lives matter indeed“ und sie hätte es nur moralisch korrekt formuliert. Es ist wohl inzwischen bis nach Deutschland vorgedrungen, dass Foxnews die buchstäbliche Ausgeburt von tendenziellem, einseitigen und ultrakonservativen „Journalismus“ ist. Man ist dort stolz auf seinen Ruf als das Sprachrohr der erzkonservativen „Tea Party“… (Hier gehts zum Link zum Foxnewsbeitrag: http://insider.foxnews.com/2014/12/11/smith-college-president-kathleen-mccartney-apologizes-saying-all-lives-matter)

Unterdessen ging die Auseinandersetzung mit der Situation auf dem Campus weiter: Empörte Mails über den sprachlichen Lapsus der Präsidentin wurden durch den Äther geschickt. Passionierte Facebook-Aufrufe für eine Petition an die sturmumtoste Präsidentin, einen Bus zum Millions March in New York City, der großen Demo/Rememberance, aus Collegegeldern zu finanzieren, wurden geschaltet (stattgegeben!). Am Tag vor dem March in NYC bietet das Campus Center einen Raum voller Materialien an, mittels derer man Banner für die Demo für den Solidaritäts-March basteln kann. Man kann ihnen nicht unterstellen, dass sie sich nicht bemühen…

Und eine Gruppe von Studentinnen wurde nicht müde, an das Schicksal der Getöteten zu erinnern. Am letzten Sonntag lud der Gleeclub zu seinem alljährlichen Christmas-Carolling – Weihnachtssingen – ein. Es waren zwei Veranstaltungen angesetzt – eine am Nachmittag und eine am Abend. Um Solidarität mit den afroamerikanischen Opfern der Polizeigewalt zu zeigen, trugen viele Chorsängerinnen schwarze Seidenbänder am Handgelenk. Doch das reichte einer Gruppe von Demonstrantinnen nicht. Sie hatten sich vor der Konzerthalle positioniert und versuchten, das gutbesuchte Weihnachtskonzert zu boykottieren. Sie kritisierten den Chor, ein Weihnachtskonzert zu veranstalten, obwohl es wichtigeres gäbe. Sie sangen in Endlosschleife in ein Megafon We who believe in freedom cannot rest, We who believe in freedom cannot rest until it comes – Ella´s Song von der Gruppe Sweet Honey in the Rock.

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Einige der Glee-Chorsängerinnen waren zutiefst empört über die Störung ihres Konzertes und warfen ihre Solidaritätsarmbänder frustriert von sich. Nachdem das zweite Konzert mit der gedämpften Untermalung durch Ella´s Song aus dem Megafon von jenseits der Konzerthaustüren seinem Ende zuging, kam es jedoch zur Katharsis. Die Dean of Religious Affairs des College lud die Demonstrantinnen mitsamt ihrer Transparente auf die Bühne und bat uns alle gemeinsam, Ella´s Song zu singen.

Einige Tage später wurde der alltäglich Lunch in der Dining Hall unterbrochen. Eine Studentin, bewaffnet mit dem obligatorischen Megafon, erklomm einen Stuhl in Mitte der Mensa und stimmte die vertraute Melodie an. Sie und ihre 7 Mitstreiterinnen sangen aus vollem Herzen, die speisenden Gäste konnten sich jedoch nicht dazu motivieren, das Besteck aus der Hand zu legen, geschweige denn einzustimmen. Die Demonstrantinnen verlasen daraufhin die erschreckenderweise nicht enden wollende Liste der getöteten Afroamerikaner, und es dauerte gefühlte Stunden bis die Liste ihrem Ende zu kam. Ich weiss nicht, ob es sich dabei nur um das Jahr 2014 handelte oder die Liste weiter zurück reicht, aber die Anzahl von Namen war verstörend. Als die Liste endlich am Ende war, riefen die Mädels zu einer Schweigeminute auf und alle blickten betreten auf ihren Lunch (inzwischen hatten auch die Härtesten aufgehört zu essen). Eine der jüngeren Demonstrantin, selbst schwarz, brach so sehr in Tränen aus, dass sie sich nicht mehr beruhigen konnte. Als sich die lunching Ladies nach Ende der Schweigeminute wieder ihrem Essen zugewendet hatten, formten die 8 Demonstrantinnen einen Kreis, die weinende Kameradin in der Mitte, und stimmten „Lean on me“ von Bill Withers an.

Lean on me when you’re not strong

And I’ll be your friend, I’ll help you carry on

For it won’t be long

‚Til I’m gonna need somebody to lean on

Cycle of Violence – Keine Anklage in Ferguson

Aus gegebenem Anlass breche ich meine Arbeitsbedingten Bloghiatus mit einem Bericht über die Entwicklungen, die sich am heutigen Abend in den USA entfalteten.

Der Mord an dem 17jährigen Michael Brown aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri schlug am 9. August auch jenseits des Atlantik Wellen: Der Polizist Darren Wilson hatte den unbewaffneten Brown mit mehreren Schüssen niedergestreckt, da dieser den Aufforderungen Wilsons, die Straße gen Gehweg zu verlassen, nicht folge leistete (wer weiterlesen möchte findet unten interessante Links!) In der Folge kam es in den ganzen USA zu Ausschreitungen, die Bilder von landesweiten Demonstrationen gingen um die Welt: Um die Demonstranten in Schach zu halten, wurde militärische Ausrüstung aufgefahren (Unten gibt’s die Links zur Chronik der Ereignisse) die an einen Kriegszustand erinnerte.

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Canfield Drive - der ORt an dem Michael Brown erschossen wurde und seine Leiche 4 Stunden lang

Canfield Drive – der Ort an dem Michael Brown erschossen wurde und seine Leiche 4 Stunden lang

Grundsätzlich gilt in den USA im Falle von Selbstverteidigung eines Polizisten gegen einen vermeintlichen Kriminellen keine Strafverfolgung und das Tragen einer Waffe durch eine Privatperson ist erlaubt. Ob es sich im Falle Michael Browns Tötung durch Darren Wilson um Selbstverteidigung oder um Mord handelte, entscheidet im US-Bundesstaat zunächst die Grand Jury: Hier entscheiden bis zu 23 Nicht-Juristen (ähnlich den Schöffen in Deutschland) nachdem sie jegliches Beweismaterial gesichtet haben, ob ihrer Meinung nach genug Beweise für eine Anklage des Polizisten Wilson vorliegen. Heute wurde das Urteil der Grand Jury bekannt gegeben.

Nachdem sich in den letzten Monaten eine sich immer weiter erhitzende Debatte über „race related issues“ entsponnen hatte, wurde die Entscheidung der Grand Jury auch hier am Smith College ungeduldig erwartet.

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Zufällig fiel das Abwarten auf die Entscheidung zusammen mit unserem allwöchentlichen AMS-Seminar, in dem wir über Probleme der amerikanischen Gesellschaft nachdenken. Die heutige Sitzung war ursprünglich dem Thema Security Policy gewidmet, doch wir kamen schnell auf die Ereignisse in Ferguson und die Reaktion in den amerikanischen Medien zu sprechen. Allein in der letzten Woche waren zwei weitere Fälle durch die Medien gegangen, in den (weiße) Polizisten auf (unbewaffnete, schwarze) Passanten geschossen hatten. Erst am Samstag war in Cleveland, Ohio der 12jährige Tamir Rice von einem Polizisten erschossen worden, der die Spielzeugpistole Rices fälschlicherweise für eine echte Waffe gehalten hatte. Aus New York City erreichte einen letzte Woche die Nachricht, dass der unbewaffnete Akai Gurley von einem NYPD-Officer erschossen worden war. Sowohl Rice als auch Gurley hatten einen afroamerikanischen Hintergrund.

Aus gegebenem Anlass verließen wir im Seminar also die Welt der Diplomatie und reihten uns ein in die Reihe Millionen Amerikaner, die lange vergeblich auf die Verkündung des Urteils gewartet hatten. Gegen Mittag Eastern Time hatte die Grand Jury ihre Entscheidung getroffen, erst um 21 Uhr wurde die Entscheidung verkündet. Warum ist fraglich. Es wird spekuliert, dass man darauf wartete, dass die meisten Leute zu Hause sind, um größere Ausschreitungen zu verhindern. Ein Hinweis auf die politische Sprengkraft des Themas.

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Als der Generalstaatsanwalt Missouris mit einiger Verspätung endlich vor die Kameras trat, hatten wir in Ermangelung neuer Entwicklungen gemäß der US-Medienkultur bereits sämtliches über ihn und seine Vergangenheit erfahren: sein Vater, ein Polizist, war selber „in the line of duty“ erschossen worden, was Kommentatoren zu wilden Spekulationen veranlasste. Nach langen Ausführungen verkündete er das Urteil der Grand Jury: No indictment. Keine Anklage. Die Zeugenaussagen hätten sich widersprochen, was eine Anklage unmöglich mache.

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Ferguson-Livestream im Seminar

 

Die Spannung in unserem Pop-Up Public-Viewing der besonderen Art war merklich spürbar und keiner sagte ein Wort. Interessant, wie man so schnell in die Ereignisse mithineingezogen wird. Nun muss also ein Polizist der einen unschuldigen, unbewaffneten 17jährigen erschoss, nicht mit Konsequenzen rechnen. Der Professor des AMS-Seminars hatte nichts mehr zu sagen und entliess uns mit den Worten „Another day in America“ in die Nacht. Der Großteil meiner Kommilitoninnen eilte hernach wie immer pflichtbewusst zurück an den Schreibtisch (einige, um papers über racial segregation zu schreiben), das Einhalten von Deadlines war ihnen wichtiger. Ich machte mich jedoch mit zwei Mädels auf in die Campus Chapel. Die wegen ihrer mangelnden Positionierung zu einem weiteren racism-Problems des College stark kritisierte Präsidentin des Colleges hatte geladen, um über die Ereignisse zu diskutieren. Ich war neugierig, wie das wohl von statten gehen würde und erwartete eine proppenvolle Veranstaltung. Nachdem wir die Stufen der Kapelle erklommen hatten, fanden wir uns jedoch allein vor dem gesammelten Leitungspersonal des College wieder: Die Präsidentin, ihr omnipräsenter Ehemann Bill, die Vizepräsidentin und die wichtigsten Deans blickten uns erwartungsfroh entgegen – wir waren die einzigen die den Weg zu dieser seltsamen Veranstaltung gefunden hatten. Leider habe ich von diesem Get-together keine Photos, da ich zu beschäftigt war, krampfhaft nach Small Talk Themen zu suchen. Nun saßen wir also da und schwiegen mit betretener Miene („time to reflect“), nur unterbrochen von der obligatorischen Frage nach den Thanksgivingplänen und dem erwarteten Schneesturm. Nach einer Weile schloss sich uns dann eine von den Ereignissen offensichtlich sehr mitgenommene First year an, die mit Piepsstimme über ihre Gefühle reflektierte.

Die Situation war in so vieler Hinsicht mehr als strange: Zum einen, dass wir die einzigen waren, die gekommen waren. Zum Anderen aber auch, dass niemand wirklich etwas sinnvolles zu sagen hatte. Jeder hing irgendwie seinen Gedanken nach und keiner traute sich, Stellung zu beziehen. Ich glaube, das kann symptomatisch mit diesem offensichtlich so tiefsitzendem kulturellem Problem des immer noch virulenten Rassismus verstanden werden: Die intellektuelle „Elite“ (repräsentiert vom Leitungspersonal eines New England College) ist schockiert über diesen „cycle of violence“ wie Präsidentinnengatte Bill es nannte, fordert zum Dialog auf, traut sich jedoch nicht, etwas zu äußern, aus Angst, missverstanden zu werden. Und viele, insbesondere schwarze Mitstudentinnen, bleiben dem Unterfangen gänzlich fern, da es von Weißen angeleiert wurde. Das mag für europäische Ohren sehr merkwürdig klingen, aber so präsentierte es sich heute Abend. Als wir in der Kapelle saßen, steckten zwei schwarze Studentinnen die Köpfe durch die Tür, offensichtlich bereit, sich uns anzuschließen. Nachdem sie unsere kleine, vollständig weiße Gruppe erblickten, zogen sie sich jedoch schnell wieder zurück. Die ansonsten still und auffallend verschreckt wirkende Präsidentin kommentierte den Rückzug der Mädels mit den Worten „Well, we´re all white“. Ich war zunächst sehr verwundert über diese Äußerung. Als ich aber hinterher meiner Schweizer Freundin Paloma (die Tochter eines Senegalesen und einer Spanierin) davon berichtete, sagte sie, sie und ihre schwarzen Freundinnen am College wollten heute Abend nicht mit Weißen über die Ereignisse in Ferguson reflektieren – „We want to be just in our group“.

Ich wollte zu bedenken geben, dass diese Art des Umgangs den Graben zwischen den „races“ doch weiter vertiefen würde und wir uns doch weiter gemeinsam damit auseinandersetzen müssten. Ich hielt meine Äußerung glücklicherweise aber rechtzeitig noch zurück. Denn mir wurde heute klar, dass ich zur Zeit in einer Gesellschaft zu Gast bin, in der Rassismus nicht nur in Hörsälen diskutiert wird, sondern täglich auf den Straßen des Landes erlebt wird. In den USA „black“ zu sein, bedeutet, einer Gesellschaftsgruppe anzugehören, die sich immer noch der beständigen Drohung von Diskriminierung und Verletzung ausgesetzt sehen muss. Für diese Gruppe bedeuten die Ereignisse des heutigen Tages nicht nur distanzierter Schrecken oder Verwunderung über die Ereignisse in einer fremden Gesellschaft. Sie sind wegen ihrer Hautfarbe unmittelbar betroffen, denn sie leben in einem Land, in dem unschuldige, unbewaffnete Menschen erschossen werden können, da sie aufgrund ihrer Hautfarbe eine potenzielle Gefahr darstellen.

Ich könnte noch lange weitermachen mit Erkenntnissen über Probleme der amerikanischen Gesellschaft, aber so viel für heute. Eigentlich sollte es nur eine kurze Momentaufnahme werden, das ist mir nicht gelungen. Ausserdem repräsentieren meine Äußerungen meine spontanen Erkenntnisse und ich bin gespannt, wie sich das Ganze, inklusive meine persönlichen Eindrucks über die Lage, weiter entwickeln wird. Wer möchte kann gerne unter folgenden Links weiterlesen. Während ich schreibe kommen erste Nachrichten über Ausschreitungen in Ferguson und den Einsatz von Tränengas gegen Demonstranten. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Auch die Frage, ob die Familie Michael Browns, einen Civil Case – eine Klage um Schadensersatz – anstrebt, ist noch nicht geklärt.

Eine Chronik der Ereignisse vom 9. August -24.11.2014: http://www.nytimes.com/interactive/2014/11/09/us/10ferguson-michael-brown-shooting-grand-jury-darren-wilson.html?hp&action=click&pgtype=Homepage&module=a-lede-package-region&region=top-news&WT.nav=top-news&_r=0#/#time354_10512 )

 

Über den Mord am 12jährigen Tamir Rice in Ohio: https://abcnews.go.com/US/tamir-rices-toy-gun-indistinguishable-real-gun-cops/story?id=27137979

 

Über den Mord an Akai Gurley in NYC: http://www.nbcnewyork.com/news/local/Akai-Gurley-Peter-Liang-NYPD-Pink-Houses-Shooting-Homicide-Ruling-283696031.html