Words of ignorance

28-nypost-clinton-cover.w529.h608.2x

Die ehemalige und vielleicht zukünftige First Daughter Chelsea Clinton hat gerade erst ihre erste Tochter Charlotte Clinton Mezvinsky zur Welt gebracht, schon wird sie zum Spielball der ultrapolarisierten amerikanischen Medien: Während sich die linke Presse in Spekulationen über die Präsidentschaftswahlen 2052 versteigt, instrumentalisiert das ultrakonservative Schmierblatt New York Post den zwei Tage alten Säugling in seiner Hetze gegen die Demokraten. Angesichts dieses weiteren demokratischen „cry baby“ könne man die Midterms im November nun wohl vergessen.

Durch die amerikanischen Medien verläuft wie in nur wenigen anderen demokratischen Ländern ein politischer Graben, der seit Obamas Präsidentschaft noch vertieft wurde. Je nach politischer Sympathie hetzen die Medien wahlweise gegen den Präsidenten oder die Opposition.

Was amüsant wirkt, wenn es sich um einen Neuzuwachs in einer amerikanischen Politikerdynastie handelt, führt in ernsteren Bereichen des politischen Lebens immer mehr zu einer schier unendlichen Kluft zwischen den beiden politischen Blöcken. Im November sind „Midterm elections“. Sie gelten als Stimmungsbarometer für die Präsidentschaftswahl 2016.

Nach den Midterms will auch Hillary Clinton endlich entscheiden, ob sie für das Präsidentenamt kandidieren will. Dann wird es sich zeigen, ob der „Party Pooper“ seine ersten Lebensjahre als First Granddaughter verbringen wird.

Die New York Post rechnet mit dem schlimmsten…

Werbeanzeigen